Produkthaftung: Wie Betriebe sich absichern können

06.10.2022

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Handwerksbetriebe, die Produkte herstellen, müssen sich umfassend absichern. Denn wenn mit den Produkten etwas nicht in Ordnung ist, drohen mitunter hohe Schadensersatzforderungen. Ohne passende Vorsorge ist hier schnell die Existenz gefährdet.

Ob Schreiner, Bäcker oder Schlosser: Jeder Betrieb, der Produkte in den Verkehr bringt, trägt ein hohes Haftungsrisiko. Denn wenn mit den Produkten etwas nicht in Ordnung ist und dadurch Dritten ein Schaden zugefügt wird, muss der Hersteller mit hohen Schadenersatzforderungen rechnen.

Für kleine und mittlere Betriebe kann das schnell existenzbedrohend werden. "Laut des Produkthaftungsgesetzes haftet jeder Hersteller für Schäden bei Dritten, die im Zusammenhang mit fehlerhaften Produkten entstanden sind – auch ohne eigenes Verschulden", erklärt Michael Staschik von der Nürnberger Versicherung.

Auch fehlende Warnhinweise können unter die Produkthaftung fallen, zum Beispiel dann, wenn eine Person durch falsche Handhabung des Gegenstands verletzt wird. Wie weit die Haftung geht, ist einzelfall- und produktabhängig. Mehr erfahren Sie in der Deutschen Handwerks Zeitung.

 

Quelle: Newsletter deutsche-handwerks-zeitung.de vom 04.10.2022; Text: Harald Czycholl
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