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Corporate Design – das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens

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Gründungswissen

Gründungswissen

 

Mit einem einheitlichen betrieblichen Erscheinungsbild positionieren Sie sich am Markt und steigern den Wiedererkennungseffekt in der Wahrnehmung der Kunden. Dadurch etabliert sich Ihr Unternehmen als Marke am Markt und setzt sich leichter gegen die Konkurrenz durch. Sie profitieren von einem höheren Bekanntheitsgrad und einem gezielt erzeugten positiven Image.

Die grundlegenden Elemente des betrieblichen Erscheinungsbildes bestehen aus Logo, Unternehmensfarbe und -schrift.

Legen Sie diese Elemente bei der Unternehmensgründung eindeutig fest, damit Sie sie anschließend konsequent und durchgängig in allen Bereichen der Außendarstellung einsetzen können.

Beispiele für die Außendarstellung von Betrieben:

  • Webseite
  • Geschäftspapiere
  • Visitenkarten
  • Werbematerialien wie Flyer, Imagebroschüren, Produktprospekte, etc.
  • Anzeigen wie Zeitungs- oder Stellenanzeigen, etc.
  • Fahrzeugbeschriftung
  • Beschilderung
  • Arbeitskleidung
  • Laden-, Schaufenstergestaltung
  • Werbegeschenke
  • Werbung in Radio, Fernsehen, Kino, Verkehrsmitteln

Konzept

Gute Gestaltung ist nie willkürlich, sondern vermittelt eine gezielte Botschaft.
Um Gestaltungsgrundlagen für Ihr Erscheinungsbild zu entwickeln, analysieren Sie im ersten Schritt Ihr Unternehmenskonzept. Im zweiten Schritt übersetzen Sie diese Grundlagen in gestalterische Vorgaben.

Die entscheidende Frage lautet: Welches Bild, welche Botschaft möchten Sie dem Kunden vermitteln?

Erster Schritt: Die Analyse

Im Businessplan haben Sie sich schon über Zielgruppen, Wettbewerber und Alleinstellungsmerkmal Gedanken gemacht. Diese Punkte sind die theoretische Grundlage für Ihr Erscheinungsbild. Durch die Außendarstellung soll die gewünschte Zielgruppe angesprochen und das gewünschte Bild Ihres Betriebs vermittelt werden.

Fassen Sie die relevanten Punkte aus dem Businessplan in der Checkliste Analyse zusammen.

Zweiter Schritt: Das Umsetzen in gestalterische Vorgaben

Welche Farben und Schriftarten setzen Sie ein?

Farbgebung

Legen Sie auf Grundlage der Analyse Schlüsselbegriffe und Adjektive fest, die Ihr gewünschtes Image ausdrücken. Um die passenden Unternehmensfarben auszusuchen, orientieren Sie sich an der Farbpsychologie. Sie können sich auch durch direkte Assoziationen von branchentypischen Materialien, wie Dach / rote Ziegel leiten lassen.
Überprüfen Sie Ihre Farbwahl mit folgenden Fragen:

  • Passt die Farbe zum Tätigkeitsfeld des Unternehmens?
  • Vermittelt sie die richtige Botschaft?
  • Spricht sie die gewünschte Zielgruppe an?
  • Assoziiert man mit der Farbe das Produkt oder die Branche?
  • Gefällt die Farbe Ihnen persönlich, und können Sie sich langfristig mit ihr identifizieren?

Schriftarten

Die gleichen Überlegungen wie bei der Farbwahl, wenden Sie bei der Wahl Ihrer Schriftart an. In gleicher Weise wie Farben transportiert die Anmutung der Schriftart eine Botschaft und vermittelt das Image Ihres Betriebs.

  • Orientieren Sie sich beim Aussuchen an der Checkliste Wirkung von Schriftarten
  • Überprüfen Sie die Wahl Ihrer Schriftart mit den gleichen Fragen wie die Farbwahl.
  • In den meisten Fällen empfiehlt es sich, zwei Schriftarten auszuwählen. Eine gerade, klare Schriftart für Fließtext auf Webseite oder Werbedrucksachen. Zusätzlich eine markantere Schriftart, die das besondere Image des Unternehmens unterstreicht und für Überschriften oder kurze Schlagworte eingesetzt wird. Dabei müssen die ausgewählten Schriftarten zusammenpassen. Sie sollten ähnliche Struktur aufweisen, sich aber trotzdem deutlich unterscheiden.
  • Greifen Sie auf Datenbanken für Schriftarten zurück, falls Sie bei den Schriftarten auf Ihrem Rechner nicht fündig werden. Eine Vielzahl unterschiedlicher Schriftarten wird im Internet teilweise sogar kostenfrei angeboten. Meist sind kostenpflichtige Exemplare jedoch hochwertiger. Achten Sie unbedingt auf die entsprechenden Lizenzvereinbarungen.

Beispiele für Datenbanken:

Wenn Sie Ihre Unternehmensschrift und –farbe festgelegt haben, fehlt Ihnen nur noch ein aussagekräftiges Logo. Damit sind die Grundlagen für Ihr betriebliches Erscheinungsbild komplett.

 

Quelle: Handwerkskammer Ulm

 

 

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